Blutende Wunden, Atemprobleme, Bewusstlosigkeit sowie Herzinfarkt - Mitglieder des Kartunger Narrenclubs wissen nach dem Erste-Hilfe-Kurs was zu tun ist

Jeder war sicherlich schon einmal in der Situation, in der er die Hilfe eines Mitmenschen benötigt hat. Aus diesem Grund sollte es selbstverständlich sein, anderen in Notfallsituationen zu helfen. Am 13.05.2017 erlernten einige Mitglieder des Kartunger Narrenclubs Notsituationen der Mitmenschen zu erkennen und umgehend zu handeln.

Markus Segewitz-Krieg zeigte während des 4-stündigen Kurses auf, welche Maßnahmen bei einem Unfall zu treffen sind und vor allem welch wichtige Rolle die Erstversorgung, bspw. die „stabile Seitenlage“ oder erste Wundbehandlungen, dabei spielt.

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Ein Highlight des Kurses war das Erlernen der Reanimationtechnik. Jeder Teilnehmer erlernt an einer Puppe wie eine korrekte Herzdruckmassage durchzuführen ist. Dabei kam auch ein Defibrillator, der unter anderem am Eingang der Kartunger Grundschule angebracht ist, zum Einsatz. Für den Großteil der teilnehmenden Mitglieder war es das erste Mal, dass sie ein solches Geräte bedienten. Aber bereits nach kurzer Einführung wurde allen die Angst vor der Anwendung des Gerätes genommen.

Auf den Bildern ist u.a. das Anlegen eines Druckverbandes bei einer Kopfwunde, die „stabile Seitenlage“ sowie die Erstversorgung nach einem Motorradunfall zu sehen.

Wir möchten uns hiermit gerne noch einmal bei unserem aktiven Mitglied Markus Segewitz-Krieg bedanken, der uns sehr praxisnah veranschaulichte, wie wichtig die Hilfe eines Jeden in einer Notsituation sein kann. Jeder der Teilnehmer hat den Satz „Jede Hilfe zählt - nicht wegschauen, sondern Augen auf und Mitmenschen in Not helfen“ verinnerlicht und wird das Erlernte in einer entsprechenden Situation sicher anwenden können.